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Foto: Radtke/BDG
27.07.2026

Eisenwerk Brühl: Solaranlage jetzt in Betrieb

Das Eisenwerk Brühl hat gemeinsam mit NRW- Wirtschaftsministerin Mona Neubaur am 17. Juli eine der größten Photovoltaikanlagen in NRW eingeweiht. Der damit erzeugte Solarstrom soll direkt im Werk genutzt werden - unter anderem für die Schmelzöfen.

Mit einer Leistung von rund 7 Megawattpeak erstreckt sich die Anlage nun auf dem Betriebsgelände und den angrenzenden Parkplätzen der Gießerei. Der Ertrag von den insgesamt 5 Hektar Fläche soll bis zu 7 Prozent des eigenen Strombedarfs decken. Was zunächst nicht viel klingt, entfaltet jedoch unter anderem durch die Abdeckung von Lastspitzen einen enormen ökonomischen Hebel. „Wir produzieren echten Ökostrom und setzen damit ein Zeichen für unsere Mitarbeiter, Kunden und Umgebung“, so Jörg Brotzki, Mitglied der Geschäftsführung des Eisenwerks Brühl.

Das im Strukturwandel befindliche Rheinische Revier, in dem das Eisenwerk Brühl ein wichtiger Arbeitsgeber ist, erreicht sein Ziel beim Ausbau Erneuerbarer Energie voraussichtlich deutlich schneller als geplant. Schon Anfang 2027 könnte die im sogenannten Gigawattpakt bis 2028 vorgesehene Leistung von fünf Gigawatt in Betrieb sein, teilt das NRW-Wirtschaftsministerium mit. „Erneuerbare sind für Unternehmen im Rheinischen Revier längst Standortvorteil: sichere Energie zu planbaren Kosten. Das schafft Investitionen, Wertschöpfung und Jobs – und gibt der ganzen Region Auftrieb“, erklärt NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, die bei der Einweihung in Brühl zu Gast war.   

Der Gigawattpakt ist ein Bündnis aus Kommunen, Kreisen, Unternehmen der Energiewirtschaft, Projektentwicklern sowie dem Land NRW. Gemeinsam verfolgen die Partner das Ziel, den Ausbau der Erneuerbaren Energien im Rheinischen Revier deutlich zu beschleunigen. Bund und Land unterstützen die Transformation der Region mit bis zu 14,8 Milliarden Euro. 

Beitragsbild: Radtke/BDG