
Das Warmwalzwerk für große Walzstahlabmessungen sowie die mechanische Bearbeitung inklusive der Wärmebehandlung für hochkomplexe Freiformschmiedeteile der Buderus Edelstahl GmbH in Wetzlar sollen bis Ende 2025 in die GMH Unternehmensgruppe integriert werden.
Die GMH Gruppe ist ein Komplettanbieter von Stahl als Vormaterial, erschmolzen aus Schrott, bis hin zu montagefertigen Komponenten. Zur Gruppe gehören 20 mittelständische Produktionsunternehmen der Stahl-, Schmiede- und Gießerei-Industrie. Mit der Integration der beiden Betriebsteile erweitert sie das Walzstahlportfolio sowie die Bearbeitungs- und Wärmebehandlungskapazitäten. Mit der Integration von Buderus Edelstahl verfolgt die GMH Gruppe konsequent ihre strategische Wachstumsagenda. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion steht nun unter dem Vorbehalt der Erfüllung verschiedener „Closing Conditions“, die im vierten Quartal erfüllt sein müssen, damit die Übernahme rechtlich vollzogen werden kann. Die anderen Betriebsteile der Wetzlarer Werke sind nicht betroffen und verbleiben im Besitz der Mutares SE & Co. KGaA.
„Wir freuen uns sehr, mit Buderus Edelstahl ein Unternehmen in unsere Gruppe zu integrieren, das unser Portfolio in zwei zentralen Bereichen ideal ergänzt“, erklärt Dr. Alexander Becker, CEO der GMH Gruppe. „Die Mechanische Bearbeitung und Wärmebehandlung hochkomplexer Freiformschmiedeteile sowie das Warmwalzwerk für große Abmessungen passen hervorragend zu unseren strategischen Geschäftsfeldern ,Curricular Economy´, ,Green Steel´ und ,Heavy Forging´.“
Dr. Anne-Marie Großmann, CDO der GMH Gruppe, äußert sich entsprechend: „Wir freuen uns darauf, die neuen Kolleginnen und Kollegen in der GMH-Familie bald willkommen heißen zu dürfen. Der gemeinsame Austausch und die Weiterentwicklung der Standorte bieten spannende Perspektiven für alle Beteiligten“.
Beitragsbild: Buderus