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Die Objektive sind radial abgewinkelt in 70° oder 90° erhältlich. - © PIEPER
11.08.2021

Radiales Megapixel-Objektiv für gestochen scharfe Bilder

Mit dem radialen Megapixel-Feuerraumsonden-Objektiv stellt Pieper, Schwerte, eine eigens konzipierte und neuartige Komponente zur modernen Prozessüberwachung in industriellen Umgebungen vor. Sowohl für analoge als auch für IP-Kameras geeignet, verspricht das Objektiv gestochen scharfe Bilder aus Heißräumen und dient damit vor allem der Qualitätssicherung und Anlagensicherheit.

Die Kontrolle von Hochtemperaturumgebungen bedarf gleichzeitig robuster und äußerst präziser Überwachungssysteme. Um den reibungslosen Ablauf in Feuerräumen mit einer Hitzeentwicklung bis zu 2400 °C sicherzustellen, bietet das Unternehmen leistungsstarke Feuerraumkamera-Systeme. Als Ergänzung der in vorhandene Prozessleitsysteme integrierbaren Lösungen wurde nun ein radiales Megapixel-Objektiv in zwei Ausführungen entwickelt, das laut Anbieter – anders als herkömmliche Feuerraumsonden-Objektive – auch die Bildränder der erfassten Heißraumbereiche in optimaler Schärfe abbildet. Damit sind Anlagenzustände, Flammenbilder sowie potenzielle Schwachstellen jederzeit sichtbar.

Zur modernen Sonden-Überwachung von Feuerräumen werden bereits seit geraumer Zeit radiale Objektive eingesetzt. Jedoch erfassen diese häufig nicht das ganze Bild in ausreichender Schärfe, sondern zeigen oftmals chromatische Abberationen, die sich zumeist in grünen und roten bzw. blauen und gelben Farbsäumen an Hell-Dunkel-Übergängen an den Bildkanten äußern. Anschließende Videoanalysen der Feuerraumprozesse wurden bislang also durch eine mitunter eingeschränkte Qualität der gelieferten Bilder erschwert.

Dank eines zusätzlichen Einstellers zur Seitenentzerrung versprechen die neuen Objektive eine exzellente Randschärfe der im Heißraum produzierten Bilder. Radial abgewinkelt in 70° oder 90° erhältlich, sind die Objektive sowohl für den analogen als auch den IP-Kamera-Einsatz geeignet und stellen so eine flexibel einsetzbare Überwachungskomponente dar – auch zur Modernisierung bestehender Anlagen von analoger zu digitaler IP-Technik. Das Objektiv ist für 4:3- und 16:9-Sensoren geeignet. Bereits vorhandene Sondenmäntel können erhalten bleiben, sodass lediglich Sondeninnenrohr, Kamera und Objektiv ausgetauscht werden müssen.

Die aus Aluminium gefertigten Objektive besitzen zudem eine manuelle Zoom-Funktion mit Tiefenschärfe sowie eine individuelle Fokus- und Blendenverstellung und ein einfach austauschbares Prisma. Ebenso ist neben der enthaltenen Hitzeschutzscheibe und dem bereits integrierten IR-Filter und ein weiterer Platz für einen dritten Filter vorgesehen.

www.pieper-video.de