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Foto: IMS Messsysteme GmbH
30.07.2026

Schrottanalyse: IMS beteiligt sich an Secopta

Die IMS Messsysteme GmbH mit Sitz in Heiligenhaus und die Secopta analytics GmbH aus Teltow bündeln von nun an ihre Geschäfte. IMS hat sich Secopta beteiligt - die Transaktion wurde zum 26. Juni 2026 wirksam. Künftig firmiert das Unternehmen damit unter dem neuen Namen IMS Secopta GmbH.

IMS Messsysteme bietet Mess- und Inspektionssysteme für die Stahl-, Aluminium- und Nichteisenmetallindustrie an. Mit der Beteiligung will das Unternehmen gezielt sein Portfolio im Bereich der automatisierten Materialanalyse erweitern. Secopta entwickelt und vertreibt entsprechende Lösung auf Basis der LIBS-Technologie (Laser-induzierte Plasmaspektroskopie). Diese kommen insbesondere in der Metallindustrie, im Recycling- und Abfallverwertungssektor, im Bergbau sowie in der Rohstoff- und Glasindustrie zum Einsatz.

Die steigende Bedeutung des Schrottrecyclings erhöht den Bedarf an präzisen elektromagnetischen, optischen und radiometrischen Inspektionssystemen. Ein konkretes Beispiel ist der fortschreitende Ausbau der Elektrostahlproduktion. Doch auch immer mehr Gießereien untersuchen derzeit die Produktion von Sekundäraluminium, das durch Umschmelzen von Schrotten produziert wird. 

„Die exakte und frühzeitige Charakterisierung von Schrott ist eine wesentliche Voraussetzung für stabile Produktionsprozesse und die gezielte Herstellung von Legierungen. Mit unserer Beteiligung an der Secopta analytics GmbH stärken wir gezielt unsere technologischen Kompetenzen in diesem Bereich, erweitern unser Leistungsportfolio und erschließen neue Produkt- sowie Marktchancen – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Metallindustrie“, erläutert Richard Rak, Geschäftsführer der IMS Messsysteme GmbH.

Beitragsbild: IMS Messsysteme GmbH