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Das Brikettieren verbessert die Rohstoffausbeute beim Einschmelzen von Metallen. - © RUF
02.01.2023

Brikettieranlagen schonen Ressourcen

Mit dem Einsatz von Brikettierpressen von RUF, Zaisertshofen, wird die Basis für den bestmöglichen Wiedereinsatz von Metallspänen gelegt.

Bei der Metallverarbeitung fallen teilweise große Mengen Späne an, die oft noch mit Kühlschmiermitteln behaftet sind und eine Restfeuchte von bis zu 15 % aufweisen. Gesetzliche Vorgaben untersagen den Transport von nassen, unbehandelten Spänen, auch eine preislich attraktive Wiederverwertung ist in dieser Form schwer möglich.

Doch selbst trockene Späne sind für das Einschmelzen nicht gut geeignet. Aufgrund ihres geringen Gewichts schwimmen sie im Schmelzbad auf, wodurch hohe Abbrandverluste entstehen. Eine nachhaltige Lösung: Die Späne möglichst sortenrein sammeln und dann brikettieren. Dafür eignen sich laut Anbieter die leistungsfähigen Brikettierpressen.

Sie versprechen, den Feuchtewert der Späne materialabhängig auf bis zu weniger als 2 % zu senken sowie eine hohe Brikettdichte, die nah am massiven Material liegt. Die Zahlen laut Hersteller: Die Pressen erreichen im Dauerbetrieb Werte, die bei Gusseisen beispielsweise bei bis zu 6,9 kg/l oder bei Aluminium bei bis zu 2,5 kg/l liegen. Dabei arbeiten die Brikettieranlagen mit einem spezifischen Pressdruck von typischerweise bis zu 4000 kg/cm2 für Gusseisen und 1700 bzw. 3000 kg/cm2 für Aluminium und erreichen Durchsatzleistungen von 30 bis 3000 kg/h.

Weiterer Vorteil: Späne brauchen viel Platz, erfordern also eine aufwendige Logistik. Hier punktet die erhebliche Volumenreduzierung durch das Brikettieren nochmals.

www.brikettieren.de

Schlagworte

AluminiumEisenGussGusseisenLogistikMetallverarbeitungSchmelzen

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