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10.10.2023

Gerd Röders ist neuer WVMetalle-Präsident

Gerd Röders, geschäftsführender Gesellschafter der Gießerei G.A. Röders GmbH & Co. KG in Soltau, ist neuer Präsident der WirtschaftsVereinigung Metalle (WVMetalle). Die Mitgliederversammlung wählte Röders auf ihrer Herbstsitzung in Berlin einstimmig in das Amt.

Als langjähriger Geschäftsführer eines traditionsreichen Familienunternehmens in sechster Generation liegen Röders die Themen Nachhaltigkeit und Mittelstand besonders am Herzen: „Der Mittelstand ist ein wichtiger Stabilitätsanker für unser Land – als Treiber von Innovationen, für nachhaltiges Wirtschaften, für Verantwortung vor Ort in den Kommunen und Ländern unserer Produktionsstandorte. Wir möchten auch in Zukunft in Deutschland und Europa tätig sein. Dafür müssen unsere Unternehmen dringend von dem immer enger werdenden bürokratischen Korsett befreit werden. Der Schlüssel dazu liegt aus meiner Sicht im gegenseitigen Vertrauen von Staat und Unternehmen. Wir brauchen hier einen Wandel im Denken: Weg von der Absicherungsmentalität hin zu einer Verantwortungsmentalität auf beiden Seiten. Dafür möchte ich mich als Präsident besonders einsetzen.“

Stefan Neese, Geschäftsführer der Seppeler Holding & Verwaltungs GmbH & Co. KG, wurde als Schatzmeister im Amt bestätigt. Christine Marin, geschäftsführende Gesellschafterin der Kopf Holding GmbH, wurde erneut zur Vizepräsidentin gewählt. Stefan Michel, Geschäftsführer der Ed. Fitscher GmbH & Co. KG, ist neu im Amt des Vizepräsidenten. Rob van Gils, Geschäftsführer und einer der Gesellschafter von Hammerer Aluminium Industries Holding GmbH, sowie Rolf Werner, Director Global Center of Excellence Chemical Engineering & Surfaces der Wieland-Werke AG, sind qua ihrer Ämter als Präsident von Aluminium Deutschland bzw. als Vorstandsvorsitzender des Kupferverbandes Vizepräsidenten der WVMetalle. Der neue Präsident der WVMetalle Gerd Röders (60) leitet seit 1998 die G.A. Röders GmbH & Co. KG. Dem WVMetalle-Präsidium gehört Röders seit dem Jahr 2019 an.

Schlagworte

AluminiumGießereiKupferNachhaltigkeitProduktion

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